Enter and Fall - Offizielle Deutsche Fanbase - Enter and Fall Bandmitglieder
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ENTER AND FALL - INTERVIEWS

Veröffentlicht am 03.07.2015 auf

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Die Band Enter And Fall, agiert nun schon seit ein paar Jahren innerhalb der Szene und erarbeitete sich dabei eine ordentliche FanBase. Es wurde also Zeit Mastermind David Goldammer zu Wort kommen zu lassen.



Hallo, ich hoffe es geht euch gut. Habt ihr das schöne Wetter die letzten Tage genießen können?

Hallo Markus … ja nachdem „Breaking Out“ am 29.05.2015 erfolgreich veröffentlicht war,
konnten wir auch mal wieder aus dem Keller ans Tageslicht gehen und das schöne Wetter etwas genießen. (lacht)

Kommen wir doch mal direkt auf eure neue EP „Breaking Out“ zu sprechen.
Nimmt man euer letztes Album „Isolation“ mit dazu, könnte man ja auf den Gedanken kommen das hinter dem gewählten Titel ein Konzept steckt. Sozusagen der Ausbruch aus der Isolation, oder eher Zufall?

Der Gedanke ist vollkommen richtig. Wobei dieser erst nach „ISOLATION“ kam.
„Breaking Out“ ist in der Tat die Fortsetzung bzw. der Abschluss von „ISOLATION“. Während ich mich beim Schreiben von „ISOLATION“ viel mehr mit meinen persönlichen Abgründen beschäftigt habe, ist „Breaking Out“ aus einem viel positiveren Grundgefühl entstanden. Nachdem ich mir mit „ISOLATION“ viele Sachen von der Seele geschrieben hatte, konnte ich viel befreiter an das Schreiben der neuen Songs von „Breaking Out“ heran gehen. Die neuen Songs sind meiner Meinung nach wieder viel positiver und haben einen motivierenden Antrieb.

Inhaltlich beschäftigt sich „The things you never did“ und „All the lost friends“ mit Lebensfragen. Werden dort eure derzeitigen Erlebnisse verarbeitet oder arbeitet ihr da fiktional?

Eigentlich ist in jedem Enter And Fall Song ein großer Teil von persönlichen Erlebnissen verarbeitet. Dennoch sollen unsere Songs auch die Geschichte von jedem aufgreifen können, der sie hört. Jeder soll seine eigene Geschichte mit unseren Songs füllen und weiter schreiben können. Es ist immer schön für einen Musiker, zu hören oder zu lesen, dass sich die Fans mit der Musik und den Texten identifizieren können.

Wir ordnet ihr „Breaking Out“ persönlich ein? Lückenfüller, Vorbote, Abschluss der letzten Phase, oder, oder?

„Breaking Out“ ist da sehr vielseitig einsetzbar! (lacht) Die E.P. ist auf jeden Fall, wie vorher schon erwähnt, der musikalische Abschluss von „ISOLATION“. „Breaking Out“ ist aber auf jeden Fall auch ein Vorbote auf das, was da in nächster Zeit entstehen wird. Rein von der Verarbeitung ist „Breaking Out“ noch mal ein weiterer Schritt nach vorn im Vergleich zu „ISOLATION“. Allein schon was die Vocals angeht. Diesen Weg möchte ich gern weitergehen. „Breaking Out“ ist aber auf jeden Fall auch ein großes Dankeschön an unsere treuen Fans, die uns so toll unterstützen! Immerhin mussten unsere Fans jetzt über ein Jahr auf etwas Neues warten. Daher wollten wir auch die maximale Spielzeit auf der E.P. nutzen und den Hörern viele tolle neue und überarbeitete Sachen liefern.

Habt ihr schon Pläne für die kurzfristige Zukunft? Arbeitet ihr schon an einem neuen Album, kann man euch irgendwann live sehen?

Wir sind auf jeden Fall schon wieder fleißig dabei neue Ideen für ein neues Album zu sammeln! Wann das alles konkret wird… lassen wir uns doch mal überraschen! ;-) Jetzt stehen erstmal ein paar sehr sehr tolle Livegigs auf der Agenda. Als nächstes sind wir am 22.08.2015 in Kirchheilingen beim „Pool of Darkness Festival“ und am 02.10.2015 beim Benefiz for Kids Festival in Magdeburg zu sehen. Wir freuen uns riesig auf die kommenden Gigs und darauf, die neuen Songs unseren Fans präsentieren zu können. Bislang sind die neuen Stücke extrem gut angekommen. Das macht uns natürlich mächtig stolz und wir sind gespannt, was Kirchheilingen und Magdeburg zu den neuen Songs sagen werden! ;-)

Eure Karriere ist ja ziemlich beispiellos. Hattet ihr je damit gerechnet, dass die Band so erfolgreich werden würde? Aktuell grüßt ihr ja wieder vom Platz 1 der GEWC.

So wie sich das alles entwickelt hat, hätte ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber das alles haben wir zum größten Teil einfach einer wahnsinnig tollen und treuen Fangemeinde zu verdanken! Ohne all die tollen Leute, die unsere Songs mögen und uns mit Ihrem Feedback und auf unseren Konzerten unterstützen, wäre das wohl alles nicht so steil gegangen. Ich bin schon mächtig stolz darauf, was wir in den letzten Jahren erreicht haben. Aber auch das wäre ohne dieses tolle Team im Rücken um Markus, Toni, Steffen, Stephy, Anna, Claudi und Timo nicht möglich gewesen. Ohne all diese Einflüssen würde ich wahrscheinlich immer noch an „Push Enter And Fall Down“ arbeiten. (lacht) Zum anderen freue ich mich riesig darüber, dass unsere Fans auch Veränderungen positiv entgegenstehen. „ISOLATION“ war ja schon einen ticken anders als „Push Enter And Fall Down“. Und auch „Breaking Out“ geht wieder einen eigenen Weg. Das ist ein großer Antrieb für uns, uns immer wieder neu zu erfinden und nicht auf der Stelle stehen zu bleiben. Das Fans da mitziehen, ist in meinen Augen nicht immer selbstverständlich. Aber genau das ist bei jeder neuen Platte eine riesig große Motivation und Antrieb! Und wenn das dann mit Platz 1 in den GEWC belohnt wird, ist das einfach nur mega heiß! Dafür einfach mal ein großes großes DANKESCHÖN!

Wo wollt ihr mit der Band hin? Was ist euer Antrieb?

Der Antrieb ist Musik zu machen, um sie mit anderen Leuten zu teilen. Der Antrieb, auf einer Bühne zu stehen und in Augen zu sehen, die sich vor der Bühne fallen lassen, Spaß haben und feiern. Es gibt nichts geileres! Freizeit, Geld … alles scheiß egal. Hauptsache du hast Spaß auf der Bühne und beim produzieren neuer Musik. Wenn dir jemand schreibt, wie sehr ihn deine Musik berührt, hast du einiges richtig gemacht. Und genau das wollen wir erreichen. Sei es jetzt auf einer Bühne vor 50 Leuten oder vor 1000.

Was hört ihr denn persönlich für Musik? Welches CD 2015 sind eure Favoriten?

Ich muss zugeben, dass ich 2015 durch die Arbeiten zu „Breaking Out“ noch nicht wirklich dazu gekommen bin, etwas neues wirklich mal in Ruhe durchzuhören und auf mich wirken zu lassen. Ich bin wahnsinnig gespannt auf das neue Album von IAMX. Der Vorbote ist ja schon mal eine großartige Kostprobe! :-)

Vielen Dank für eure Zeit. Das letzte Wort gehört euch!

Vielen Dank für das tolle Interview. Ich hoffe wir sehen uns auf einer der anstehenden Shows! Zum Abschluss noch mal ein großes Dankeschön an alle, die uns mit Ihrem Feedback zur „Breaking Out“ E.P. unterstützen. Ihr seid die Besten! ;-)

 

Veröffentlicht am 25.5.2015 auf

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Im Interview mit Enter and Fall

Nur selten ist es wohl bisher in der Electroszene vorgekommen, dass ein absoluter Newcomer mit seinem in Eigenregie veröffentlichten Debütalbum auf Anhieb die Spitze der Deutschen Alternativ Charts (DAC) erklimmen konnte. Begleitet wurde dieses Release von begeisterten Kritiken der Szenepresse und der DJ ́s. Gekrönt wurde das Ganze mit einer Einladung der Electrohelden Project Pitchfork als Support auf deren Deutschland Tour 2012 zu spielen. Dieser fulminante Start gelang dem elektronischen Musikprojekt ENTER AND FALL mit ihrem Debütalbum „Push Enter And Fall Down“, welches 2012 erschien. Schon in wenigen Tagen, am 29.05.2015, veröffentlicht das EBM-Synthpop-Projekt Enter and Fall ihre neue EP unter dem Titel "Breaking out". Anlässlich der Veröffentlichung konnten wir von Dark Music World den Frontmann David Goldammer für ein Interview gewinnen und ihm einige Frage stellen.



DMW: Wer hatte die Eingebung das Projekt "Enter And Fall" zu nennen?

David: Der Name „Enter And Fall“ war damals die Idee von Daniel und mir nach unserer Neuformierung 2008. Aber wie wir genau darauf gekommen sind … eine echt gute Frage! :-D Wenn ich mich recht entsinne, ging es bei der Namensfindung darum, dass es manchmal ganz schön schnell geht, dass eine kurze Aktion oft große Auswirkungen hat. Besonders im digitalen Zeitalter reicht oft ein Tastendruck, um etwas ins rollen zu bringen. Das hat dann auch sehr schnell zum Albumnamen „Push Enter And Fall Down“ geführt.

DMW: Hattet ihr vor der Gründung von Enter And Fall bereits eine musikalische Vorgeschichte oder wart ihr zu der Zeit noch ganz neu im Musikgeschäft?

David: Daniel und ich hatten schon seit 2003 zusammen Musik gemacht. Damals noch unter dem Synonym „Never-Final-Past“. Daniel war da aber schon eine Zeit lang musikalisch unterwegs. Ich bin da so reingeschlittert! :-D Markus und Toni sind ja schon weit vor ihrem Dazustoßen zu Enter And Fall erfolgreich mit Ihren Musikprojekten „Head-Less“ und „Channel East“ unterwegs gewesen.

DMW: Gibt es Künstler die euch in den letzten Jahren musikalisch geprägt haben?

David: Für mich gibt es da sehr sehr viele. Da sind Apoptygma Berzerk, VNV Nation und Solitary Experiments um nur mal drei Bands zu nennen, die mich immer begleitet und inspiriert haben.

DMW: Ihr wart schon mit Project Pitchfork (2012) und Solitary Experiments (2013) auf Tour. Mit welchen Bands würdet ihr gerne Mal durchs Land touren?

David: Mit [:SITD:] z.B. macht es immer wahnsinnig viel Spaß, unterwegs zu sein. Auch die Zeit auf Tour zusammen mit den Jungs von Solitary Experiments und Project Pitchfork war grandios. Da würde ich jederzeit wieder zusagen. Ein großer Traum wäre es natürlich, mal mit Apoptygma Berzerk auf Tour zu gehen. Da gibt es einige Bands, mit denen wir gern mal unterwegs wären! :-)

DMW: Eure neue EP trägt den Titel "Breaking out". Meistens sind die Songtitel Lebensereignisse. Falls ja, ausbrechen woraus?

David: In der Tat sind die meisten unserer Songtitel sehr persönlich und erzählen von Lebensereignissen. Gerade bei „ISOLATION“ habe ich viele Themen verarbeitet, die mich in der Zeit der Produktion beschäftigt haben. Ich habe mich mit vielen Sachen in meinem Leben sehr intensiv beschäftigt und vieles von dem, was zu dieser Zeit in meinem Leben abging, verarbeitet. Bei „Breaking Out“ wollte ich dieses Kapitel abschließen. „Breaking Out“ ist aus einem viel positiveren Grundgefühl entstanden. Für mich war es wichtig, mich mit „ISOLATION“ wirklich all den Sachen gestellt zu haben, um nun mit „Breaking Out“ diesen Teil meines Lebens abzuschließen und nach vorn zu schauen. Ich finde, „Breaking Out“ ist eine schöne Fortführung von „ISOLATION“.

DMW: Wenn man die Tracklist eurer EP betrachtet, dann ist sie mit 4 neuen Songs und 7 Remixe + einen Bonus Song (Duran Duran Cover] recht üppig bestückt. Mögt ihr uns dazu was sagen?

David: Zum einen mussten unsere Fans jetzt schon über ein Jahr auf etwas Neues warten. Da wollte ich die sie natürlich nicht nur mit sechs Tracks zufrieden stellen. Zum anderen hatte ich das Glück, mit vielen anderen tollen Künstlern auf dieser E.P. zusammen arbeiten zu dürfen. Die Neuinterpretationen durch andere Künstler von eigenen Sachen ist immer eine wahnsinnig spannende Angelegenheit. Und mit unserem Duran Duran Cover sind wir einem lang gehegten Wunsch unserer Fans nachgekommen, die sich den Song schon sehr lange auf CD gewünscht haben.

DMW: Wie ist Eure Erwartungshaltung mit der neuen EP?

David: Hm… Erwartungen an eine neue CD sind immer sehr schwierig. :-D Für mich ist es immer wichtig, die Leute mit meiner Musik abzuholen, einzufangen und mit der Musik und den Texten zu berühren. Natürlich hoffe ich, dass mir das ähnlich wie bei „ISOLATION“ und „Push Enter And Fall Down“ wieder gelungen ist. Für einen Musiker ist es immer genial, das Feedback der eigenen Fans zu neuen Sachen zu hören. Ich bin riesig gespannt, wie die die Leute „Breaking Out“ aufnehmen werden.

DMW: Ihr habt schon sehr viele Remixe gemacht. reADJUST, The Eternal Afflict, Wynardtage, [:SITD:], Alphaville....um nur einige zu nennen. Mit welcher/n Band/s würdet ihr noch gerne zusammen arbeiten?

David: Ich denke, da verhält es sich ähnlich wie mit den Bands, mit denen wir gern auf Tour gehen. Remixen macht mir extrem viel Spaß. Ich mag es, den Song von einem anderen Künstler für mich selbst zu interpretieren und dem Remix meinen Stempel aufzudrücken. Auch das ist immer wieder eine sehr spannende Geschichte.

DMW: Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen auf einer Bühne stehen oder sogar zusammen einen Song aufnehmen?

David: Zusammen mit Solitary Experiments hatten wir bei unserem gemeinsamen Tourabschluss in Hamburg ja schon mal das Vergnügen, einen Song zusammen auf der Bühne zu performen. Das war echt ein schönes Erlebnis. Auch mit Toni und Channel East durfte ich schon mal mit auf der Bühne stehen und einen Ihrer Songs begleiten. So was macht immer mega viel Spaß. Wenn ich mir das aussuchen könnte, würde ich zu gerne mal mit den Jungs von Chrom und Henrik von NamNamBulu ins Studio gehen und zusammen einen Song aufnehmen. Dabei würde sicherlich etwas extrem Tolles heraus kommen. :-)

DMW: Wie entstehen eure Songs? Welcher Part entsteht zuerst? Musik oder Text?

David: Das ist von Song zu Song unterschiedlich. Aber meist entsteht die Musik zuerst, dann der Text und später arbeiten wir an der Gesangsführung. Komischerweise drücke ich mich davor immer bis ganz zum Schluss. Warum weiß ich auch nicht! :-D Aber zum Beispiel waren die Gesangsaufnahmen zu den vier neuen Songs von „Breaking Out“ zwar die anstrengendste, aber auch gleichzeitig die geilste Arbeit an dieser CD. Ich hab versucht, gesanglich noch mal eine Schippe zu „ISOLATION“ drauf zu packen und mich weiterzuentwickeln. Dieser Prozess hat mir mitunter wieder den meisten Spaß bereitet. Selbst als ich die fertigen Gesangsspuren schon hatte, hab ich einfach immer weiter gesungen, einfach weil es so viel Spaß gemacht hat! :-D

DMW: Enter And Fall ist wie viele andere Künstler auf verschiedenen Plattformen vertreten. Welchen Relevanz haben das Netz und die Möglichkeiten bzw. würdet ihr sagen, dass es eine Bereicherung für euch ist?

David: Es ist auf jeden Fall eine Bereicherung. Gerade für uns als relativ kleine Band! Das Netz gibt uns einfach die Möglichkeit, über Grenzen hinaus unsere Musik mit anderen Leuten zu teilen. Dennoch halte ich nichts von dem Gedanken, seine Band nur durch Facebook und co zu Weltrum zu bringen. Das funktioniert einfach nicht. Mir ist es immer wichtig gewesen, mit Enter And Fall greifbar zu sein. Sei es in Form von CD’s, Printmedien oder natürlich live auf der Bühne zu stehen.Das Coolste ist es immer noch, mit den Leuten zusammen nach einem Auftritt zu feiern und zu reden.

DMW: Es existiert eine "Offizielle Deutsche Fanbase" Website. Wie wichtig ist euch die nähe zu euren Fans?

David: Extrem wichtig! Ich bin so dankbar, dass wir das Glück haben, so tolle Fans zu haben, die uns in allem, was wir tun, unterstützen und uns mit ihrem Feedback zeigen, wofür wir das alles machen. Unsere Fans geben uns so viele tolle Momente und das wollen wir in Form von tollen Songs und einer energiegeladenen Performance auf der Bühne zurückgeben. An dieser Stelle ist natürlich auch ein großes Dankeschön an Michael und Marina angebracht, die die Fan-Base Website betreuen und natürlich auch an Andre, der die Fan-Base auf Facebook immer auf dem aktuellsten Stand hält. Alle lassen sich immer so tolle Sachen für die Fans und uns einfallen! :-)

DMW: Im April wurde bekannt gegeben, dass Jenna die Band verlassen hat. Gibt es vielleicht ein zurück?

David: Das wird die Zeit zeigen. In letzter Zeit war die Zusammenarbeit etwas schwierig. Daher habe ich entschieden, das es das Beste ist, getrennte Wege zu gehen. Ob wir uns wieder zusammenraufen können, werden wir sehen. Derzeit konzentriere ich mich voll und ganz auf die neuen Sachen, die da kommen sollen, und die anstehenden Live-Termine.

DMW: Was habt ihr euch noch für die Zukunft vorgenommen, zu erreichen?

David: Weiterhin Musik zu machen, die die Menschen berührt und die ihnen natürlich gefällt. Weiter regelmäßig auf der Bühne zu stehen, um mit unseren Fans zu feiern. Weiterhin ein so tolles Team zu bleiben und weiterhin so eine tolle Zeit gemeinsam zu verbringen. Damit wäre ich super glücklich! :-)

25. Mai 2015

Das Interview wurde durchgeführt von: Nicci

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Interview - Echozone TV vom RSE Festival

Veröffentlicht: 08.06.2013
Moderation: Jan Wolff
Produziert von BOB-MEDIA
Post Produktion: Jörg Tochtenhagen @ BOB-MEDIA

© 2013 www.echozone.de - Independent Label for Indie, Wave, Gothic/Rock, Industrial, Dark/Cold-Wave, & Electro Pop/Rock. A division of BOB-MEDIA GmbH & Co.KG

 

Veröffentlicht am 8. August 2012 auf

"ausgelesen Kulturblog"

Alle Rechte liegen beim Autor.

[Musik] Interview mit “Enter and Fall”

August 8, 2012

Schon in wenigen Tagen, am 10.08.2012, veröffentlicht das Zwei- Mann-EBM+Synthpop-Projekt Enter and Fall ihr Debütalbum Push Enter and Fall Down. Vorab standen sie dem ausgelesen KulturBlog schon einmal Rede und Antwort bezüglich ihrer Musik, ihren Einflüssen, dem kreativen Schaffensprozess sowie ihrer Meinung von der Beziehung Musiker-Internet-Fans. (Das Interview gab Frontmann David Goldammer.)

ausgelesen Kulturblog: Wie alt ist das Projekt, wie habt ihr euch zusammen gefunden? Welche musikalische Vorgeschichte habt ihr?

Enter and Fall: Gegründet wurde “Enter And Fall”, wenn ich mich recht entsinne, am 31.12.2008 von Daniel und mir in München. Besser gesagt war es eher eine Wiedervereinigung. :-) Daniel und ich kennen uns schon seit nunmehr 9 Jahren. Wir haben uns “damals” in einem Club in der nähe von Dresden kennen gelernt. Daniel war zu diesem Zeitpunkt schon eine Weile im Musikgeschäft tätig. Ich habe ihm dann immer beim musizieren über die Schultern gesehen und mich dann nach einer Zeit selber damit beschäftigt. So kam es das wir anfingen gemeinsam ein paar Songs zu schreiben. Gegen 2006 verloren wir uns dann etwas aus den Augen bis wir uns 2008 in München wieder trafen und uns bei ein, zwei Bierchen entschlossen das Projekt “Enter And Fall” zu gründen. :-) Wir hatten uns beide im laufe der Zeit musikalisch immer weiter entwickelt und empfanden das als äußerst produktive Basis für “Enter And Fall”. So setzten wir uns hin und sammelten erste Ideen und nach kurzer Zeit waren dann auch die ersten “Gehversuche” von “Enter And Fall” hörbar. :-) Im Laufe der Zeit entstand so unser gemeinsames Album “Push Enter And Fall Down”. Leider hat sich Daniel im April 2012 entschlossen “Enter And Fall” aus persönlichen Gründen zu verlassen, so dass ich nun an die Stelle des Frontmannes getreten bin und dabei von Sven und Joana tatkräftig unterstützt werde.

aKb: Auf eurer Website heißt es ihr bewegt euch musikalisch zwischen EBM und Synthpop…Könnt ihr beschreiben worum sich eure Texte drehen?

EaF: Leider gibt es oft im Netz nur zwei Auswahlmöglichkeiten um seine Musik zu beschreiben. :-D Ich denke “Enter And Fall” lässt sich musikalisch nicht einfach in eine bestimmte Schublade stecken. Wir vereinen in unserer Musik viele verschiedene Musikstile. Aber ich denke der Hauptanteil liegt klar im EBM und Synthpop- Bereich. :-) Textlich befassen wir uns auf “Push Enter And Fall Down” mit vielen Themen. Angefangen von Liebe, Verlust und Schmerz bis hin zu Gesellschaftskritischen Themen, wie z.B gegenüber der Politik, den Medien und vielen hässlichen Ereignissen die uns Tag für Tag begleiten. Aber auch die schönen Dinge des Lebens kommen in unseren Texten nicht zu kurz.

aKb: Wie sieht euer Schreibprozess aus? Wie entsteht ein Song? Habt ihr eher eine Idee und versucht diese umzusetzen oder schleppt ihr erstmal alles an Technik ins Studio und spielt damit herum, bis ihr auf etwas stoßt?

EaF: Das ist meist recht unterschiedlich. Ich verfolge kein spezielles Muster wie ich die Songs anlege. Ab und an sitze ich einfach vor meinem Synthie und spiel einfach etwas vor mich hin. Dabei entstehen meist ein paar coole Ideen. Die muss ich dann nur so schnell es geht festhalten um dann daraus auch wirklich einen Song zu formen. Das ist immer ein echt spannende Geschichte, wie sich der Song von der ersten Idee, Stück für Stück, zusammenfügt. Daniel und ich hatten da auch immer sehr verschiedene Herangehensweisen, was das schreiben der Songs anging. Wir haben immer versucht uns auf nichts zu versteifen und uns selber keine Grenzen aufzuerlegen. Im Grunde kann man sagen das wir auf “Push Enter And Fall Down” das gemacht haben, auf was wir musikalisch Lust hatten. Wir haben bei den Songs versucht viele verschiedene Stilrichtungen zu vereinen. Und das ist es, denke ich, was den Stil von “Enter And Fall” ausmacht. Das gilt auch bei den Texten. Manche Texte waren schon weit vor der Musik fertig und andere sind parallel zum Song entstanden. Wir verarbeiten in den Texten als auch in der Musik Themen die uns gerade bewegen. Von daher ist das immer sehr spannend wo mich der nächste Song hin treibt. :-)

aKb: Welche Bands haben euch geprägt, eher das “klassische EBM Portfolio” mit Front 242, Nitzer Ebb, Absolute Body Control usw. oder eher die Synthpop Bands?

EaF: Es gibt sehr viele tolle Bands die uns mit Ihrer Musik beeinflusst haben. Von Front 242, Nitzer Ebb und Trial bis hin zu VNV Nation, Project Pitchfork und IAMX. All diese wunderbaren Künstler haben uns stets mit Ihren Sachen inspiriert. Unser Musikgeschmack ist das sehr weit gefächert und ich denke, dass spiegelt sich auch in den verschiedenen Stücken von “Push Enter And Fall Down” wieder. Jedoch war es uns immer am wichtigsten bei aller Inspiration, nie eine andere Band zu kopieren. Oberstes Ziel bei Enter And Fall war und bleibt es immer die Eigenständigkeit und Individualität zu wahren.

aKb: Ihr arbeitet seit 2008 an dem Projekt und habt anscheinend viel getourt in der Zeit…Wie sehen eure Live Shows aus?

EaF: “Enter And Fall” verspricht live eine energiegeladene Show. Ich find zum Beispiel das Sven mit seiner Gitarre, die live einfach noch viel mehr zum Vorschein kommt, die Songs dadurch noch mal ein Stück druckvoller rüber kommen lässt. Zum anderen macht es einfach riesen Spaß die Songs live zu performen. Egal ob es jetzt schnelle Stücke wie “Aufsicht Ost” oder “Back in Time” sind oder ruhige Nummern wie “So much to see” oder “Paradox”. Ich hoffe das die Fans die vor der Bühne stehen genau so viel spaß dabei haben wie wir auf der Bühne. Am besten wäre es natürlich, ihr überzeugt euch einfach bei der kommenden Tour mit Project Pitchfork selbst von dem “Enter And Fall live Erlebnis”! :-D

aKb: Im Herbst gehts mit Project Pitchfork auf Tour, welche gerade für ihre überzeugende Livearbeit bekannt sind…für euch eine Herausforderung oder einfach die beste Motivation?

EaF: Ich durfte Project Pitchfork erst wieder vor kurzem auf dem Amphi Festival in Köln bestaunen. Die Jungs hauen mich mit ihrer Live Performance jedes mal aufs neue vom Hocker. Das ist für mich eine riesen Motivation auf der Bühne alles zu geben und alles aus mir raus zu holen. Es wird die erste große Tour sein die wir mit “Enter And Fall” bestreiten und ich bin gespannt auf die Zeit die mich erwartet. Ich kann es kaum noch abwarten endlich auf die Bühne zu gehen und den Leuten die Songs von “Push Enter And Fall Down” zu präsentieren.

aKb: Welchen Bezug habt ihr zu den sogenannten neuen Medien? Ihr seid auf verschiedenen Plattformen vertreten…seht ihr darin einen wirklichen Mehrwert bzw. eine neue Form mit dem Publikum zu kommunizieren? Welchen Stellenwert haben das Netz und die Möglichkeiten für euch?

EaF: Das Netz und seine verschiedenen Plattformen sind meiner Meinung nach eine große Bereicherung für mich als Musiker. Diese Verschiedenen Foren und sozialen Netzwerke bieten eine riesen Plattform um News rund um “Enter And Fall” mit den Fans zu teilen. Jedoch denke ich, dass die ganzen virtuellen Kontakte das wirkliche Miteinander z.B auf Konzerten und Partys nicht ersetzen können. Es macht einfach großen Spaß sich mit Leuten über das Netz auszutauschen und zu kommunizieren aber so ein Gespräch bei einem Drink im Club oder nach dem Konzert ist doch immer noch das Beste! :-D Für die Musik an sich ist es ohne das Internet wohl kaum mehr vorstellbar. Was natürlich in einigen Situationen Fluch und Segen zu gleich ist. Ich selber finde es z.B. immer noch am schönsten eine CD oder gar eine Schallplatte von Künstlern in den Händen zu halten oder mir im Kiosk ein “Szene”Magazin zu kaufen und darin zu stöbern und zu lesen. Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile eine solche Vielfalt auf dem Musikmarkt, dass es schon gar nicht mehr möglich ist sich alles in physischer Form zu kaufen.

aKb: Was haltet ihr von Ansätzen wie sie FTanng!! verfolgen…Musik kostenlos anbieten und eigentlich nur noch Songs statt Alben zu produzieren und dafür versuchen Geld mit Shows und Merch zu verdienen?? Kurzum: Wie sieht das Musikmachen und Musikgeschäft für euch zukünftig aus?

EaF: Nun ich denke jeder Künstler muss für sich entscheiden welchen Weg er mit seinen Songs und Veröffentlichungen geht. Ich habe mit “Enter And Fall” letztendlich einen Weg ohne ein Label im Rücken eingeschlagen was mir evtl. finanziell im Bezug auf die VÖ von “Push Enter And Fall Down” den Rücken stärkt. Für einen Newcomer ist es meiner Meinung nach immer recht schwer gegen die großen Labels und ihre Veröffentlichungen anzukommen. Aber mit Emmo.biz Records habe ich einen exzellenten Partner gefunden um “Push Enter And Fall Down” zu veröffentlichen. Das alles ist natürlich mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden was die Produktion der CD und die Werbung angeht. Aber ich wollte da an nichts sparen und habe alles daran gesetzt um das Album so zu veröffentlichen wie ich es mir immer vorgestellt und gewünscht habe. Und ich hoffe und denke das die Fans und die Leute die sich das Album kaufen das auch zu schätzen wissen. Ich plane zur Zeit eine kleineres release, was als Dankeschön für die treuen Fans und Freunde von “Enter And Fall” dann auch als kostenloser Download veröffentlicht werden soll. Mir geht es bei “Enter And Fall” weniger darum mit der Musik und den CD’s finanziellen Rum zu scheffeln. Sondern vielmehr darum, mich mit der Musik zu verwirklichen und den Fans mit meiner Musik etwas zu geben womit sie sich identifizieren können und Spaß daran haben.

aKb: Zum Schluss darf der Blick in die Glaskugel nicht fehlen: Wo seht ihr euch in der Zukunft (Große Bühnen, Baumarkteröffnung oder als sich ständig entwickelnde Band? ;-) )?

EaF: :-D Baumarkteröffnungen fände ich doch mal eine klasse Sache. :-D Neben der Bühne brutzelt der fleißige Bratwurstverkäufer seine Würstchen und auf der Bühne läuft “Aufsicht Ost”! Sensationelle Vorstellung! :-D Nein, ich denke mein Hauptaugenmerk richtet sich natürlich darauf “Enter And Fall” in der “Szene” weiter nach vorn zu bringen und zu etablieren. Auch gegen wachsende Bühnen hätte ich nichts einzuwenden. Ich blicke jetzt erstmal gespannt auf den 10.08.2012 wenn “Push Enter And Fall Down” endlich VÖ feiert und natürlich auf die anstehende Tour mit Project Pitchfork. Ich bin sehr gespannt auf die Zeit und die Aufgaben die auf mich zukommen. Mit “Push Enter And Fall Down” haben wir einen guten Grundstein gelegt und unseren Stil geprägt. Diesen gilt es jetzt natürlich weiter auszubauen. Sven, Joana und ich sitzen schon wieder fleißig an neuen Ideen für “Enter And Fall” und wie gesagt planen wir ja da noch eine kleine Überraschung für unsere Fans! ;-) Ich hoffe einfach das sich das Projekt “Enter And Fall” so entwickelt wie ich es mir vorstelle und das sich die Leute über “Push Enter And Fall Down” genau so freuen können wie ich es tue!

Vielen Dank für das ausführliche Interview an Dave von Enter and Fall!

© Michael Sandtel 2014 - 2016 Enter and Fall - Fanbase weiterempfehlen: